Nachweis von Nanopartikeln in Geweben
Der quantitative Nachweis von Nanopartikeln in biologischen Matrices ist nicht zuletzt durch die große Oberfläche der Nanomaterialien und damit einhergehend eine hohe Reaktivität schwierig. Die geringe Größe der Materialien trägt zu einer erhöhten Beweglichkeit und Bioverfügbarkeit bei. Ziel des Nachweises von Nanopartikeln in Geweben mittels verschiedener Techniken ist die Ermittlung von Organbelastungen sowie die inhomogene Verteilung von Nanopartikeln in Geweben. Zusätzlich kann die Verteilung von Nanopartikeln in einzelnen Zellen im Gewebe erkannt und dargestellt werden. Es wird stetig daran geforscht, die Nachweisgrenze und die Auflösung der Nachweismethoden zu verbessern.
Blaulicht-Partikel© https://pixabay.com/photos/particles-blue-lights-bokeh-design-5392771/
Regionale Experten:
Institut für Pharmazeutische und Medizinische Chemie, WWU Münster
IPBP Institut für Pharmazeutische Biologie und Phytochemie, WWU Münster
SoN (Center for Soft Nanoscience), WWU Münster
- Organische und supramolekulare Chemie, molekulare Monoschichten, Nanotechnologie
Leiter Biomedizinisches Technologiezentrum, WWU Münster
- Label-free imaging, Nanotoxikologie, digitale Bildanalyse/Diagnostik, industrielle Anwendungen