Energie aus Biomasse
Biomasse dient in fester, flüssiger oder gasförmiger Form als Mittel zur Strom- und Wärmeerzeugung. Zudem kann sie auch zur Herstellung von Biokraftstoffen verwendet werden. Die Biomasse kommt dabei nicht nur aus dem Agrarsektor, auch andere Reststoffe und Abfälle sind für die Produktion von Bio-Energie zu verwenden.
Im Gegensatz zur Wind- oder Sonnenenergie ist die Produktion von Energie durch Biomasse nicht von äußeren Gegebenheiten beeinflusst und liefert so zuverlässig Energie, auch bei Nacht und Windstille. Biogas wird durch Gärung gewonnen. Spezielle Bakterien unterstützen den Prozess, wobei Gase wie Methan entstehen. Dieses kann in die Erdgas-Leitungen eingespeist werden und den fossilen Rohstoff Erdgas ersetzen. Andernfalls kann es verbrannt werden, um eine Turbine anzutreiben und somit Strom zu produzieren.
Energie aus Biomasse© https://pixabay.com/de/photos/biogas-beh%c3%a4lter-faulen-erdgas-2919235/
Voraussetzungen zur Nutzung
Verfügbarkeit von Energieträgern
Für die Umwandlung von Biomasse zu elektrischer Energie müssen Energieträger wie Gülle oder andere Stoffe zu genüge vorhanden sein, damit sich der Betrieb einer Bioenergieanlage lohnt.
Vorhandensein einer geeigneten Infrastruktur
Der Betrieb einer Bioenergieanlage erfordert die ständige Fütterung dieser mit Biomasse. Eine geeignete Infrastruktur erleichtert die Fütterung und sorgt somit für eine nachhaltige Energieversorgung.