Wasserstoff-Brennzellen
In einer Wasserstoff-Brennstoffzelle wird die im Wasserstoff enthaltene Energie in elektrische Energie umgewandelt. Dies geschieht durch Katalyse (Zerlegung des Wasserstoffes in Protonen und Elektronen). Im Inneren der Brennstoffzelle befinden sich zwei Elektroden: eine Anode und eine Kathode. Der Anode wird Wasserstoff zugeführt, dabei oxidiert der Wasserstoff unter Abgabe von Elektronen zu Protonen. Wenn die positiv geladenen Wasserstoff-Protonen mit Sauerstoff reagieren, entsteht Wasserdampf, der als „Abgas“ zurück in die Umwelt geleitet wird. Die negativ geladenen Elektronen fließen von der Anode zur Kathode, womit der Stromfluss entsteht.
Wasserstoff-Brennzellen© https://pixabay.com/de/illustrations/wasserstoff-molek%c3%bcl-chemie-symbol-6181532/
Voraussetzungen zur Nutzung
Entsprechende Technik
Elektrolyseure auf Basis der PEM-Technologie (PEM = polymer electrolyte membrane) wandeln überschüssigen Wind- und Solarstrom mit einem Wirkungsgrad von etwa 70 Prozent in Wasserstoff und sorgen so dafür, dass jede Kilowattstunde an grünem Strom tatsächlich genutzt werden kann und die Erneuerbaren-Anlagen nicht abgeregelt werden müssen, wenn das Stromangebot die Nachfrage übersteigt oder das Netz den Strom nicht aufnehmen kann.