Reporting in der Smart Factory

Reporting in der Smart Factory

Die Datenmenge, die die digitalisierten Prozesse im Rahmen der Industrie 4.0 erzeugen, können auch für das Controlling genutzt werden. Während Kennzahlensysteme derzeit noch häufig auf Vergangenheitswerten beruhen, können Echtzeitwerte – geschaffen durch digitalisierte Prozesse – die Entscheidungsfindung, Wertschöpfungsbetrachtung und Abweichungsanalysen in Zukunft beschleunigen. Dadurch wird auch eine Interaktion der Controllingsysteme mit den Akteuren der Wertschöpfungskette ermöglicht. Diese Gegenwartsbetrachtung und die Verknüpfung der Prozesse bietet große Potenziale hinsichtlich der Ressourcen- und Kosteneffizienz.

Reporting in der Industrie 4.0
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Voraussetzungen zur Nutzung

Gesamtunternehmerische Denkweise

Für ein erfolgreiches Controlling in der Industrie 4.0 ist eine gesamtunternehmerische Betrachtungsweise notwendig. Nur so kann das Zusammenspiel einzelner Daten aus verschiedenen Prozessen richtig interpretiert werden und daraus Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.

Vernetzte Produktion

Die Grundvoraussetzung für ein zukunftsweisendes Reporting bzw. Controlling ist eine vernetzte Produktion. Ohne die aus der vernetzten Produktion entnommenen Echtzeitwerte ist ein „Echtzeitcontrolling“ nicht möglich.

Regionale Experten

Prof. Dr. Jürgen Priemer