Salinenpark Rheine
Ganz im Norden des Münsterlandes liegt Salz in der Luft. Der Salinenpark in Rheine erfreut sich seit seiner Eröffnung 2004 großer Beliebtheit. Ruhe ist ein ganz auffälliges Element des Salinenparks und dieses spiegelt sich auch in der Gartenarchitektur wieder.
Gartenarchitektur mit Hintergedanken
Die Saline besteht aus zwei Gradierwerken, deren optisch fehlendes Mittelstück durch kastenförmig geschnittene Linden ergänzt wird. Diese Idee gibt dem ganzen Park mehr Platz und gibt den Blick auf die Felder und Wälder im Hintergrund frei. Überall im Park finden sich Bänke und stille Plätze, die zum Verweilen einladen.
Vom Kurpark zum Bürgerpark
Zur Saline "Gottesgabe" gehört das Kurhaus, welches Anfang des 20. Jahrhunderts zusammen mit mehreren Gärten, ausgesuchten Gehölzen und Blumenbeeten den Mittelpunkt des Kurparks bildete. Bei einem Emshochwasser 1946 wurden der Park und zahlreiche Gebäude massiv beschädigt. Im Zuge der Neugestaltung in den siebziger Jahren wurden Teile des Kurparks überbaut.
Klappern gehört zum Handwerk
Ab dem Frühjahr liegt hier nicht nur Salz, sondern auch ein Klappern in der Luft. Zahlreiche Störche lassen sich rund um die Saline nieder und verbringen hier den Sommer. Überall auf den Wiesen sind die majestätischen Vögel dann zu beobachten. Auch wenn sich die Störche an Zuschauerinnen und Zuschauer gewöhnt haben, bleiben sie scheu. Lass dich einfach mit etwas vom Anblick verzaubern.
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